Krebsvorbeugung

Es liegt zum großen Teil in Ihrer Hand. Eine Prävention, die auf Eigeninitiative beruhen muss. Kein Arzt, kein noch so aufwendiges medizinisches Versorgungssystem kann Ihnen dies abnehmen.

Vermeidung kanzerogenen (Krebsverursachende) Stoffe:

  • Viren, Bakterien, ionisierendeŸ
  • Strahlung, Nikotin, Chemikalien, Farben
  • ŸEinfluss von Lebensgewohnheiten: körperliche Aktivität, Stressabbau
  • ŸBeeinträchtigungen des Immunsystems: Vitaminsubstitution (A/-C/-E), Stressabbau
  • ŸEntfernung der Organe mit genetischem Risiko, TAM?

Ernährung gegen Krebs

Essen als Ihre Medizin! Richtiges Essen ist aktive Krankheitsvorbeugung!
Richtig essen – besser leben!
Ernährungsbedingte Ursachen sind möglicherweise für etwa 40 Prozent verantwortlich. Fettleibigkeit ist ein Risikofaktor für eine Reihe von Krebserkrankungen, besonders für Brust-, Dickdarm-, Gebärmutter- und Prostatakrebs.

Einfluss von Essgewohnheiten: Vermeidung von Übergewicht, Alkoholrestriktion, ballaststoff-reiche, fettarme Ernährung.

Vitamine und mehr

Bei Studien an ausgewählten Bevölkerungsgruppen wurde deutlich, das Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente die Schutzfunktionen besitzen und das Immunsystem unterstützen. Sie helfen akute Erkrankungen, die durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelöst werden, abzuwehren.

Sekundäre Pflanzenstoffe (=Vitalstoffe)

Sie können sehr unterschiedliche chemische Verbindungen, in den Pflanzen nur in minimaler Menge, jedoch in großer Vielfalt sein. Sie können im Organismus positive, manchmal auch negative Wirkung haben.
Zu ihnen gehören: natürliche Geschmacks-, Duft-, Farbstoffe, pflanzeneigene Enzyme und Mikroorganismen. Die Pflanzen haben diese Stoffe gebildet, um mit Ihnen Schädlinge abzuwehren, Pilz- und Bakterienbefall zu verhindern oder auch ihr Wachstum zu regulieren.

z.B.

  • Allicin im Knoblauch
    Ÿ
  • Senföle, Indole im Meerrettich, Gartenkresse, Kohl
    Ÿ
  • Flavonoide – Keimtötend, Antibakteriell, aktivieren Enzyme, die krebsauslösende Stoffe unwirksam machen.
    Ÿ
  • Carotinoide – positiven Einfluss auf das Immunsystem, Lymphozytenwachstum, stimulieren die Aktivität der Makrophagen (Fresszellen), antikanzerogene Wirkung.
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  • Beta-Carotin (Vorstufe Vit. A) – gelbe und grünblättrige Gemüsesorten –bindet freie Radikale die den Zellkern schädigen können
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  • Soja-Bohnen – hochwertig, einzige Pflanze der Welt enthält alle lebenswichtigen Aminosäuren + Vit. E, Vit. B-Gruppe + Mineralstoffe + mehrfach ungesättigte Fettsäuren + Lecithin (Gegenspieler der Cholesterin)
    Ÿ
  • Selen – soll Krebs verhüten, wirkt gegen Entzündung, Lymphödem, Hashimoto (Entzündung der Schilddrüse), lindert Arthritis, zerstört Gifte im Körper, Herzmuskelerkrankungen. Hochdosiert ein gefährliches Gift. Selen ist Bestandteil eines Enzyms, der verhindert freie Radikale, soll Entstehung bösartiger Tumoren, Rheuma-Krankheiten, soll schädigende Wirkung vieler Umweltgifte insbesondere der Schwermetalle Cadmium, Quecksilber, Blei reduzieren. Optimale Dosis liegt bei 70µg/Tag. Deutschland, Neuseeland, Finnland sind Selenmangelgebiete. Selen ist im Rind-, Schweinefleisch, Innereien, Seefisch, Hülsenfrüchte.

 

Freie Radikale

Es sind reaktionsfähige, kurzlebige Verbindungen, die über eines oder mehrere ungepaarte Elektronen verfügen.
Freie Radikale stürzen sich äußerst aggressiv auf lebende Zellen. Diese Aggressivität kann sinnvoll sein, in Makrophagen, die schädliche Keime beseitigen. Leider greifen Sie auch normale Körperzellen an, die möglicherweise zu Krebszellen führen.

Freie Radikale werden in den meisten Körperzellen als Nebenprodukte des Stoffwechsels gebildet. Vitaminen sind Radikalenfänger. Eine optimale Vitaminversorgung kann Risiko einer Krebserkrankung mindern. Eine bereits bestehende Krebserkrankung kann mit Vitaminen allein nicht mehr Wirkungsvoll behandelt werden.

Einige Zellarten, z. B. Makrophagen (Fresszellen des Immunsystems) während der Phagozytose (Aufnahme von Fremdkörpern in das Zellinnere), produzieren größere Mengen freier Radikale. Die wichtigsten freien Radikale, die im aeroben Zellstoffwechsel des Menschen gebildet werden, sind Sauerstoffradikale. Innerhalb der Zellen führen freie Radikale zur Oxidation von Biomolekülen (z. B. Lipide) und können Zelltod oder -schäden verursachen. Verschiedene Mechanismen schützen die Zellen gegen die schädigende Wirkung freier Radikale. So gibt es z. B. Enzyme, die Peroxide und Übergangsmetalle zersetzen. Andere freie Radikale werden von Proteinen oder anderen Molekülen gebunden und in ihrer Reaktionsfähigkeit eingeschränkt.

Aufgrund der Kurzlebigkeit freier Radikale sind sie schwer zu erforschen. In der Regel reagieren sie äußerst schnell mit anderen Molekülen. Seit einigen Jahren wird der Zusammenhang zwischen der Radikalbildung und Mutagenese diskutiert. DNA ( Nucleinsäuren) ist besonders anfällig für Oxidationen durch freie Radikale, was zu einer erhöhten Mutationsrate führt. Mutationen sind eine Ursache bei der Entstehung von Krebs. Dies erklärt, warum einige Übergangsmetalle wie Nickel und Chrom möglicherweise krebserregend (karzinogen) wirken. Freie Radikale werden auch mit Atherosklerose, Leber- und Nierenschäden, Lungenerkran-kungen, Diabetes mellitus und dem Alterungsprozess in Zusammenhang gebracht.

Aggressive Sauerstoffradikale werden unschädlich durch Vitamine C + E + A (Beta-Carotin) + D3, Selen. Vitaminversorgung – ein Umdenken von der üblichen Bedarfsdeckung zur Optimalversorgung ist notwendig.
Vitamin E mildert den “oxidativen Stress” – Vorbeugung von -Grauen Star (Trübung der Augenlinse), Behandlung der rheumatischen Leiden, Vorbeugung koronarer Herzerkrankung.