Brustdiagnostik

Ihre Experte in Duisburg beraten Sie gerne


julia

Die Anatomie der weiblichen Brust

Die Brustdrüse besteht aus Drüsengewebe,das aus Drüsenläppchen (Lobuli) aufgebaut ist,aus Fett und Bindegewebe, der Brustwarze(Mamilla) und dem Warzenhof (Areola).Die Drüsenläppchen produzieren die Muttermilch und münden in kleine Kanäle (Ductus), die sich zu großen Ausgängen verbinden und zur Brustwarze führen.Die Drüsenläppchen und Milchgänge werden von Zellen ausgekleidet, die „Epithelzellen“ heißen. Das Bindegewebe durchzieht die ganze Brust und stabilisiert sie, das Fettgewebe füllt die Räume zwischen Drüsen- und Bindegewebe.Vermehrte Bindegewebsmenge nennt man:Mastopathie.
Die Mastopathie ist eine gutartige Erkrankung der Brust, die während der Geschlechtsreife bis zur Menopause auftritt.

Es handelt sich um unterschiedliche Veränderungen, von Schwellungen und Schmerzhaftigkeit der Brust bis zu Knotenbildungen und Zysten.

Die Mastopathie wird anhand von Tastbefund, Sonographie (Ultraschall) und Mammographie (weniger geeignet) diagnostiziert. In einigen Fällen ist die Abgrenzung zum Brustkrebs nach dem Erscheinungsbild so schwierig, dass eine Gewebeprobe zur genauen Feststellung untersucht wird. Im Grunde gibt es keine Therapie, außer der Entfernung störender oder verdächtiger Knoten und Medikamente gegen Schmerzen.

Da die schwere Mastopathie auch ein erhöhtes Risiko zur Entstehung von Brustkrebs birgt, ist die regelmäßige Überwachung und Kontrolle von tragender Bedeutung.

Empfohlen wird Ultraschall-Untersuchung ab dem 20. Lebensjahr.

Warum sollten Sie regelmäßig eine Ultraschall-Untersuchung durchführen lassen?

Ziel der Krebsvorsorge ist es Krebs auszuschliessen, bzw. ihn möglichst im Frühstadium zu entdecken und so schnell wie möglich zu entfernen. Ein Tastbefund dagegen hat nur eine begrenzte Aussage. Die Frühstadien des Krebses werden durch Abtasten nicht erkannt.Bei Frauen mit dichtem Brustgewebe (30% der Frauen) die Krebsentdeckungsrate durch die Mammografie deutlich vermindert ist.Dazu ist zu beachten dass Frauen mit dichtem Brustgewebe ein vielfach höheres Krebsrisiko haben.
Laut Studie von Prof. Madjar (Brustzentrum- Wiesbaden) neben den Mammografie-Screening wurden zusätzlich 24% Karzinome im Rahmen der Ultraschalluntersuchung in der frauenärztlichen Praxis entdeckt.

[success]Es liegt Ihnen frei, sich für Zusatzleistungen zu entscheiden![/success]

Die erweiterte Krebsvorsorge-Untersuchung ist medizinisch sinnvoll, optimiert Ihre Vorsorge und somit Ihre Sicherheit. Vor allem die Ultraschall-Untersuchungen entdecken die Befunde bevor sie tastbar sind. Bitte sprechen Sie uns an, wenn sie Fragen zum zusätzlichen Leistungsangebot haben.

Wir beraten Sie gern!

Ultraschall u. Mammographie können schon Millimeter große Befunde diagnostizieren.

Beide Methoden sind gleichwertig und ergänzen sich.

Mammographie – Vorzüge: sichtbare Verkalkungen unter 1 Millimeter Größe.

Mammographie – Nachteile: Röntgen-Strahlenbelastung, als Folge -> mögliche Brustkrebs- Entstehung. Zysten und Adenome sind nicht sichtbar, schlechte Aussage bei dichten Brüsten. Die Achselhöhle und Lymphknoten oberhalb der Brust lassen sich nicht untersuchen.

Die Untersuchung ist meistens schmerzhaft.

Ultraschall-Vorzüge: keine Strahlenbelastung, nicht schädlich, unbegrenzte Wiederholung möglich, sehr gut bei Zysten, Adenomen. Deutlich besser als Mammographie bei dichten, mastopathischen Brüsten und Silikon-Einlagen.
Die Achselhöhle und Lymphknoten oberhalb der Brust können nur mit Ultraschall untersucht werden.

Die Untersuchung ist schmerzfrei.

Ultraschall- Nachteile: Mikroverkalkungen lassen sich schlecht erkennen.


Brustsonographie

Die Brustsonographie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Brustkrebs-Diagnostik, empfohlen für jede Frau. Sie spielt zunehmende Rolle zur Kontrolle von Tumoren der weiblichen Brust (Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Mammasonographie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin).
Durch technische Fortschritte erweiterten sich die diagnostischen Möglichkeiten des Brustultraschalls stetig.

Bei Frauen ist der Brustkrebs die häufigste bösartige Veränderung. Mittlerweile hat sich die sonographische Untersuchungstechnik so verbessert, dass es möglich ist, Strukturunterschiede herauszuarbeiten, die es erlauben, auf die Dignität (gutartig oder bösartig) des Befundes zu schließen.

Mit hochauflösenden Schallköpfen in der Hand des erfahrenen Untersuchers heute besser als mit der Mammographie möglich. Tumoren können sonographisch gesteuert punktiert werden, um Gewebe zu gewinnen, welches eine Aussage über die Dignität erlaubt. Dies gelingt mit der Mammasonographie problemloser als mit der Mammographie. Unter Einsatz der farbkodierten Sonographie ist es, anhand auffälliger Gefäßmuster möglich, frühzeitig neu entstandene oder wiederaufflammende bösartige Veränderungen zu erfassen. Dies kann in zeitlich kurzen Abständen von ca. 3 Monaten mit dem Vorteil der Vermeidung des Strahlenrisikos (wie bei Mammographie) erfolgen.