Belastungen des täglichen Lebens

Tragen von schweren Gegenständen:
Was den Beruf anbelangt, so sind im Mutterschutzgesetz diesbezüglich klare Richtlinien verankert. Für den privaten Bereich gilt, dass schwere Lasten besser von jemand anderem getragen werden sollten, weil das Tragen schwerer Gegenstände Kontraktionen begünstigen kann.

Gartenarbeit:
Sofern sich Schwangere dabei wohl fühlen und sich nicht überbeanspruchen, ist Gartenarbeit durchaus möglich. Das Klettern auf Leitern sollten sie jedoch anderen überlassen. Auch ist das Tragen von Handschuhen empfehlenswert, um das Verletzungs- und Infektionsrisiko zu vermindern.

Renovieren und Streichen:
Auch Schwangere können den Pinsel schwingen oder tapezieren. Doch sollte dabei die Verletzungsgefahr stets im Auge behalten werden und das Anstreichen nur in gut gelüfteten Räumen stattfinden. Der Kontakt mit Lösungsmitteln ist hingegen eher zu vermeiden. Wichtig sind regelmäßige Pausen, um Überanstrengungen hintanzuhalten.

Fernsehen / Computer:
Elektrosmog kann mitunter eine Belastung für Schwangere darstellen, weshalb ausreichende Abstände zu den Strahlungsquellen eingehalten werden sollten. Zudem ist auf die richtige Sitzposition zu achten.

Mikrowellen:
Auch beim Gebrauch von Mikrowellengeräten sollten werdende Mütter auf einen ausreichenden Abstand achten.

Laute Musik, Rockkonzerte:
Ihr Kind hört mit. Das ist beim Besuch von lauten Konzerten zu bedenken. Auch ist es nicht gerade günstig, sich ins dichteste Gedränge bzw. neben den Basslautsprecher zu stellen.

Sport und Freizeit:
Durchaus positiv kann sich Sport und Freizeitvergnügen (mehr zum Thema) auf die Schwangerschaft auswirken, doch sollte man sich keineswegs überlasten und Verletzungsrisiken nach Möglichkeit minimieren.

Haarfärben, Strähnchen, Dauerwelle:
Die möglichen Konsequenzen des Haarfärbens auf das Ungeborene werden sehr unterschiedlich beurteilt. Untersuchungen mit Friseurinnen konnten allerdings keine Schädigungen an deren Kindern nachweisen. Möchte man kein Risiko eingehen, so kann man das Färben der Haare oder die Dauerwelle erst nach dem ersten Drittel der Schwangerschaft durchführen lassen.