Was ist Hormon Medizin?

Was ist Hormon Medizin?

Hormone sind chemische Botenstoffe, die komplexe Abläufe im Körper in Gang setzen. Mit den Jahren sinkt die Hormonproduktion. Die Produktion des Wachstumshormons (HGH) zum Beispiel fällt nach dem 25. Lebensjahr kontinuierlich. Der Sexualhormonspiegel (Östrogene und

Androgene) nimmt nach den Wechseljahren drastisch ab. Hormon Medizin versucht, diesen Hormonmangel durch zusätzliche Gabe von Hormonen auszugleichen.

Wann hilft Hormon Medizin?

Grundsätzlich macht Hormon Medizin nur dann Sinn, wenn ein Hormonmangel nachgewiesen ist

und entsprechende Beschwerden vorliegen. Es geht nicht darum, den Hormonspiegel künstlich

zu erhöhen, sondern bestimmte Defizite auszugleichen. Dann kommt es darauf an, welche

Hormone zugeführt werden. Grob gesagt kann Hormon Medizin jedoch bei folgenden

Beschwerden helfen:

  • allgemeiner Leistungsabfall
  • Vitalitätsverlust
  • schlechtes Allgemeinbefinden
  • Schlafstörungen
  • Unausgeglichenheit und Depression
  • Altershaut
  • Cellulite
  • verstärkte Gesichts- und Körperbehaarung
  • Fettverteilungsstörungen
  • Haarausfall
  • Hirnleistungsstörungen (z.B. Gedächtnisschwäche)
  • Potenzstörungen
  • Libidoverlust
  • Prophylaxe Herzinfarkt
  • Alzheimer-Krankheit
  • Osteoporose
  • Darm-Krebs

Worauf sollte man achten?

Hormone haben eine extrem komplexe Wirkungsweise. Sie setzen viele verschiedene

Prozesse in Gang. Diese Prozesse bewirken Reaktionen im Körper, die dann wieder andere Vorgänge anstoßen und so weiter. Das macht Hormone so wertvoll. Es macht sie aber auch zu hochwirksamen Medikamenten, mit denen man sorgfältig umgehen muss.
Beachten Sie deshalb bitte:

  • Nehmen Sie Hormonpräparate ausschließlich nach einer umfassenden Untersuchung und nur auf Anraten eines Arztes ein.
  • Gehen Sie regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen
  • Seien Sie vorsichtig, wenn Hormone als „Wunderdrogen“ für ewige Jugend angepriesen oder freiverkäuflich erworben werden können. Hormon Medizin kann helfen, sollte aber überlegt dosiert und eingesetzt werden, da jedes Hormon auch unerwünschte
    Wirkungen hat.

Hormon Medizin kann helfen, sollte aber überlegt dosiert und eingesetzt werden, da jedes Hormon auch unerwünschte Wirkungen hat.

Hormonmangel-Ausgleich
  • Schilddrüsenhormone
  • Geschlechtshormone: Östrogene, Gelbkörperhormone, Testosteron
  • DHEA – Schlüsselhormon zur geistigen und körperlichen Vitalitätssteigerung und Verjungung, sozusagen das Tages-Vitalitätshormon, auch zur Förderung des Abbaus von überschüssigem Fett und zur Belebung des Sexuallebens. DHEA ist die Ausgangssubstanz der Sexualhormone und wird umgesetzt in Androgene (männliche Hormone) und Östrogene (weibliche Hormone). DHEA beeinflusst außerdem die Produktion des Wachstumsfaktors insulin-like-growth-factor 1 (IGF 1).
  • IGF 1 ist ein „Übersetzer“, der es ermöglicht, dass der Körper zum Beispiel das Wachstumshormon (HGH) verwerten kann.
  • Melatonin – nächtliches Regenerations-, Reparations- und Vitalisierungs-Hormon, das auch für die Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte und die Krebsabwehr, aber
    auch für den Abbau von überschüssigem Fettgewebe wichtig ist; darüber hinaus hilfreich bei Schlafstörungen, bei Schichtarbeit, oder sonstigen Störungen des natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus, so besonders auch bei sog. „Jet-Lag“.